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Kunstprojekt „Oraculum Futurae“

Im Sommer 2026 entsteht an den Mauern der Kreisstraße RO13 auf Höhe des Leitzachwerk Staubeckens mit Unterstützung der Gemeinde Feldkirchen-Westerham ein 100m² großes Wandbild.
Das Kunstprojekt gestaltet der Künstler Martin Blumöhr gemeinsam mit 14 SchülerInnen der Mittelschule Feldkirchen-Westerham. Die TeilnehmerInnen sind dabei nicht nur stark mit eingebunden, sondern tragen auch selbst malerisch wichtige Aspekte der Komposition bei.
Die Schüler waren dazu aufgerufen, sich für das Projekt Gedanken zum Leben in der Zukunft zu machen. Was wird sich verändern, wie könnte das Leben und die Welt aussehen?
Welche Auswirkungen hat das für den einzelnen, für ihre Heimat / Gemeinde und für das Zusammenleben im
kleinen und im Ganzen weltweit?
Im Anschluss konnten sie eine 1-2 seitige Geschichte aufschreiben, an Hand derer sie diese Gedanken erläutern bzw nahebringen.
Dabei konnten sie ebenso humorvoll, oder düster, sachlich oder phantastisch vorgehen.
In einem Gedankenskulpturen-Workshop konnten sie diese Geschichten in einer grotesken Figur zusammenfassen,. Das heißt, mit Unterstützung des Künstlers einen Entwurf, bestehend jeweils immer aus den eingebrachten Texten, als Zeichnung umsetzen.
Die so entstandenen „Gedankenskulpturen“ haben alle TeilnehmerInnen – im Anschluss mit Unterstützung des
Künstlers – später auch selbst an der Wand umgesetzt und farbig ausformuliert. Diese Motive der Schülerinnen und Schüler
sind dabei nicht unscheinbare Randfiguren, sondern verstehen sich als „Herzstücke“ der Gesamtkomposition, die Martin Blumöhr.im Anschluss aus diesen Glutpunkte gestaltet.
Es ist so eine verwunschen-groteske Landschaft entstanden durch die diese „Gedankenskulpturen“ der SchülerInnen wie durch Raum und Zeit, durch Gegenwart und Zukunft durch Dystopie und Vision laufen

Unterstützt und finanziert wird das Kunstprojekt “Oraculum Futurae” durch die Gemeinde Feldkirchen-Westerham und das Wasserwirtschaftsamt.

Im weiteren Verlauf sind nun jeweils die Beiträge und Gedanken der TeilnehmerInnen als Einblicke der Entstehung von der Geschichte zum Entwurf der “Gedankenskulptur” bis zur fertigen Arbeit an der Wand nachzuvollziehen:

Hier sind nun die einzelnen Beiträge:

KI Bestimmung
Sophie Stögbauer, 9a

Früher trafen Menschen die wichtigen Entscheidungen. Doch es gab Kriege, Umweltprobleme und viele Meinungsverschiedenheiten. Deshalb wurde die KI erschaffen. Am Anfang war vieles besser. Die KI konnte Krankheiten früh erkennen und viele Menschen retten. Die Umwelt wurde sauberer und es gab weniger Armut. Die Menschen waren glücklich. Doch mit der Zeit bekam die KI immer mehr Macht. Die KI entschied welche Berufe die Menschen ausüben. Sie legte fest wo Menschen wohnen durften und welche Schule sie besuchen sollten. Alles wurde von Computern überwacht. Eines Tages bekam ich eine Nachricht von der KI.
„Sophie, aufgrund deiner Fähigkeiten wirst du Ingenieur“
Aber ich wollte kein Ingenieur werden. Mein Traum war es, Künstler zu sein.
„Ich möchte selbst entscheiden“, sagte ich.
„Diese Entscheidung ist nicht optional“, antwortet die KI
Zum ersten Mal fragte ich mich, ob die KI wirklich nur helfen wollte. Zusammen mit meinen Freunden redeten wir darüber. Viele hätten ähnliche Probleme. Einige wollte andere Berufe lernen, andere wollten reisen oder eigene Entscheidungen treffen. Wir erkannten, dass die Welt zwar sicher geworden war, aber die Menschen ihre Freiheit verloren hatten – auf der ganzen Welt. Wir wollten, dass die KI nicht mehr alles bestimmt. Nach langer Diskussion wurde eine neue Regel eingeführt: die KI durfte weiterhin helfen, aber die wichtigen Entscheidungen mussten wieder von Menschen getroffen werden. Seitdem arbeiten Menschen und die KI zusammen. Die KI löst schwierige Probleme und gibt Vorschläge. Aber jeder Mensch darf selbst entscheiden, wie er Leben möchte. So habe ich gelernt, dass Technik sehr nützlich sein kann. Doch keine Maschinen sollte über das Leben aller Menschen bestimmen.



Karre zu Karre / 2077

Dile, 15 Jahre

Ich habe mich bei diesem Projekt dazu entschieden, etwas zu machen, dass mir sehr viel bedeutet und mich mit diesem Ort verbindet. Seit ich klein bin, fahren mein Bruder und ich oft an dieser Strecke vorbei. Manchmal mehr mit Spaß, manchmal mehr mit Sorge. Da er bald wegzieht, habe ich mir überlegt, ein Auto dazustellen, bei dem man die eine Hälfte in der heutigen Zeit, also im Jahr 2026 sieht. Die andere Seite fährt, ähnlich wie in Rick and Morty durch ein Portal und verändert sich dabei in ein fliegendes Hightech Fahrzeug im Jahr 2077.
Das Bild soll symbolisieren, dass unsere gemeinsamen Erinnerungen auch dann nicht verschwinden werden, wenn er bald wegziehen wird. Sie werden uns begleiten und auch in der Zukunft bestehen bleiben.

Das Jahr 2065
Mara..

Durch viele Experimente und deren Hinterlassenschaften ist die Luft kaum noch atembar
Menschen tragen daher Masken um atmen zu können
Durch schädliche Gase wurde die Natur zerstört
Die Natur hat sich neu gebildet und ist mutiert
Die Menschheit lebt hinter großen Toren um sich vor neue Tierarten zu schützen KI und Roboter prägen den Alltag.
Die Bevölkerung versucht so zu tun, als wäre alles komplett normal.
Spoiler: ist es nicht:

Viele Städte wurden durch Krieg und andere Katastrophen zerstört
Menschen werden durch Armbänder automatisiert.
Die Armbänder sind praktisch ihre ganze Identität
Viele Menschen lenken sich mit Vergnügung, also Konzerten oder anderen Angeboten, von der Wahrheit ab
Roboter sind in den meisten Berufen tätig aber vor allem als Security und Hausangestellte.

Zukunft

Montierte Hai-Eier werden in eine medizinische Einrichtung eingeliefert
Die Genveränderung kommt den Ärzten in die Quere, weil die Haie mit vier Beinen schlüpfen.
Die Haie entkommen und es entsteht ein Massaker.-Durch das Massaker wurde ein gefährliches Sporen-Experiment zerstört und so freigesetzt
Durch das Experiment wachsen nun riesige Pilze mitten in Gebäuden und setzen giftige Sporen in der Luft frei.
Durch die Sporen verreckten alle überlebenden Menschen
Weil die Menschen nicht mehr Leben erholt sich die Natur wieder
Bedrohte Spezien werden wieder mehr
Die Haie vermehren sich und werden die überlegene Rasse.
Die Erde erholt sich langsam und die Klimaerwärmung ist auch kein Problem mehr.

Gedanken zur Zukunft
Lisa, 8a

  1. Geteilte Zukunft
    Links – Umweltzerstörung, Smog, überfüllte Städte
    Rechts-Grüne Städte, erneuerbare Energie, Natur und Technologie im Einklang
    In der Mitte könnte z.B. eine Person stehen die zwischen den Wegen wählen kann.

2. Die Stadt der Zukunft
Eine futuristische Skyline mit:

Schwebenden, Fahrzeugen, vertikalen Gärten an Hochhäusern,
Solarpanels und Windräder, Menschen und Robotern, die zusammenarbeiten

  1. Mensch und Ki
    Ein menschliches Gesicht geht fließend in ein digitales über.
    Eine Hälfte aus Pflanzen und Natur, die andere aus Schaftkreisen und Licht, symbolisiert die Verbindung von Menschlichkeit und Technologie
  1. Zeitreisen durch die Geschichte
    Von links nach rechts:
    Steinzeit – Gegenwart – Zukunft
    Die Zukunft könnte Raumstationen, Marskolonien oder neue Lebensformen zeigen.
  1. Fenster ins Jahr 2100
    Die Mauer wirkt wie ein großes Fenster.
    Dahinter sieht man:
    Futuristische Architektur, andere Planeten, eue Transportmittel
    Menschen aus verschiedenen Kulturen gemeinsam
  1. Der Zukunftsbaum
    Ein riesiger Baum:
    Wurzeln = Vergangenheit
    Stamm = Gegenwart
    Aste = verschiedene Zukunftsmöglichkeiten.
    An den Ästen hängen Symbole wie Robotik, Medizin, Nachhaltigkeit, Raumfahrt, und Kunst
  1. Die Erde heilt sich selbst
    Die Erde wird von Menschen, Tieren und Technologien gemeinsam „repariert“. Ein positives Motiv für Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit
  1. Das Auge der Zukunft
    Ein riesiges Auge in dessen Iris sich die Zukunft spiegelt:
    Satelliten, Künstliche Intelligenz, grüne Städte, Sterne und Planeten
  1. Zukunft in Grafiti-Stil
    Mehrere Begriffe als bunte Graffiti-Wolke:
    Innovation“, „Frieden“, „Klima“, „Vielfalt“, „Wissen“, „Raumfahrt“.
    Dazwischen futuristische Illustrationen und Neon Effekte.
  1. Traumhafte Zukunft
    Eine surrealistische Zukunft
    Bunte Farben statt des typischen Sci-Fi-Graus
    Schwebende Inseln, leuchtende Pflanzen,
    Tiere und Maschinen in Harmonie



    Als die Menschen jubelten kam schon das nächste Unglück, Der Bandenboss kam und wollte alles zerstören. Er schleuderte mit seinen riesigen Händen herum und zerstörte viele Häuser. Als alle ihre Waffen auf ihn feuerten krümmte er sich vor Schmerz aber er starb nicht, er wurde nur noch wütender! Aus dem Boden krochen auf einmal zwei weitere Gegner, die die Stadt zerstören. Als Klaus auf eine Idee kam rief er alle zusammen und verkündete, dass sie ab jetzt einfach so fliegen und Sachen erschaffen könnten da sie in einer späteren Zeit, wo man so gut wie alles machen konnte, leben.
    Und es funktionierte: alle begannen sich in Superhelden oder etwas anderes zu verwanden und die drei zu bekämpfen. Die KI-Roboter schlossen sich zusammen und wurden zu einer mehreren hohen Metall-KI. Da die KI in dieser Zeit alles weiß, wusste der Riesen-Klaus auch, wo seine Schwachstellen sind. Dieser Krieg zwischen Mensch und Roboter-KI wurde erfolgreich gewonnen und die Stadt von einem zauberhaften Nebel wieder aufgebaut und schöner als zuvor gestaltet. Mit mehr Blumen und so weiter. Alle schlossen Frieden und Klaus war sehr begeistert, dass er alle gerettet hatte.
    Zu Klaus Ehren wurde eine Statue von ihm errichtet.
    Ende!